FileZilla
FileZilla Project (Tim Kosse)
Über das Werkzeug
FileZilla überträgt Dateien zwischen dem eigenen Rechner und einem Webserver. Für eine statisch erzeugte Website ist das der übliche Weg, fertige HTML-Dateien hochzuladen. Das Programm beherrscht neben dem alten FTP auch die verschlüsselten Verfahren FTPS und SFTP – und nur die sollten verwendet werden: Bei einfachem FTP gehen Benutzername und Passwort unverschlüsselt über die Leitung.
Beim Herunterladen ist eine Besonderheit zu beachten. Der auf der Startseite angebotene Windows-Installer enthält Angebote von Drittanbietern; Virenscanner stufen ihn deshalb teilweise als potenziell unerwünscht ein. Auf derselben Seite gibt es unter den zusätzlichen Download-Optionen eine Fassung ohne diese Zugaben sowie ein portables Archiv. Das Projekt weist selbst darauf hin. Wichtig ist außerdem die Adresse: Es kursieren nachgebaute Seiten mit ähnlich klingenden Domains, die manipulierte Archive verteilen – maßgeblich ist filezilla-project.org.
Ein zweiter Punkt betrifft gespeicherte Zugangsdaten: FileZilla legt sie im Serververwalter ohne starken Schutz ab. Wer auf einem gemeinsam genutzten Rechner arbeitet, sollte darauf verzichten.
Wofür es taugt
Kurz gesagt
Der verbreitete Weg, fertige Dateien auf einen Webserver zu bringen – mit zwei Fallstricken beim Download.