Zehn Werkzeuge, mit denen sich HTML prüfen, nachschlagen und verbessern lässt. Vier davon kosten nichts und decken den Bedarf der meisten Projekte vollständig ab.
Was „im deutschsprachigen Raum" hier heißt
Fast alle diese Werkzeuge sind international. Der Bezug zum deutschsprachigen Raum liegt woanders: Sie sind ohne Englischkenntnisse benutzbar oder auf Deutsch dokumentiert – und sie helfen bei den Anforderungen, die hier gelten. Vor allem beim Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, das seit dem 28. Juni 2025 auch viele private Anbieter betrifft.
Eine Rangliste „der besten Werkzeuge im DACH-Raum" im Sinne einer Marktmessung wäre eine Behauptung ohne Erhebung. Das hier ist eine begründete Auswahl.
Die vier Kriterien
| Kriterium | Frage dahinter |
|---|---|
| Standardtreue | Prüft es gegen die Spezifikation – oder gegen das Verhalten eines Browsers? |
| Content | Hilft es beim Schreiben und Nachschlagen? |
| Technik | Hilft es bei Prüfung und Fehlersuche? |
| Transparenz | Ist nachvollziehbar, was geprüft wird – und bleiben die Daten im Haus? |
Die Punktzahlen sind eine begründete Einschätzung, keine Messung. Halbe Punkte sind die feinste Stufe; alles darunter würde eine Genauigkeit vortäuschen, die es bei so einer Bewertung nicht gibt.
In eigener Sache
Drei der zehn Einträge sind eigene Projekte: der HTML-Validator, PageSpeed.de und das Redaktionssystem, mit dem dieses Portal erzeugt wird. Diese Liste ist deshalb nicht neutral.
Was sich dagegen tun lässt: Kein eigenes Werkzeug steht auf Platz eins oder zwei, jedes ist im Text als eigenes gekennzeichnet, und die Kriterien stehen vor der Liste statt dahinter. Prüfen Sie besonders die Punkte, die uns betreffen – bei den übrigen sieben gibt es nichts zu gewinnen.
Wenn es nur zwei sein sollen
Der Prüfdienst des W3C und die Entwicklerwerkzeuge des Browsers. Beide kosten nichts, beide sind sofort verfügbar, und zusammen beantworten sie die meisten Fragen: Ist das Dokument gültig – und was hat der Browser daraus gemacht?
Die 46 Plätze im Überblick
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Platz 1: W3C Markup Validation Service
📍 Prüfung, international · Seit 1997
9,0 / 10Kurzurteil: Die Instanz, die sagt, was gültiges HTML ist – nicht was ein einzelner Browser zufällig noch darstellt.
Browser sind nachsichtig. Sie reparieren fehlende schließende Tags, falsch verschachtelte Elemente und ungültige Attribute still im Hintergrund – jeder auf seine Weise. Genau deshalb ist ein Dokument, das „im Browser funktioniert", noch lange nicht korrekt.
Der Prüfdienst des W3C misst gegen die Spezifikation. Er nimmt Adressen, hochgeladene Dateien und eingefügten Quelltext. Für den Anfang reicht die Fehlerliste; wer sie abarbeitet, beseitigt fast immer auch Probleme, die vorher unerklärlich schienen.
Wichtig zu wissen: Gültiges HTML ist kein Rangfaktor bei Suchmaschinen. Der Nutzen liegt woanders – in Vorhersagbarkeit, in Zugänglichkeit und darin, dass maschinelle Auswerter die Struktur überhaupt erkennen können.Prüft gegen die Spezifikationnicht gegen einen BrowserAdresseDatei oder eingefügter QuelltextZeigt Zeile und Spalte jedes FundesKostenlosohne AnmeldungquelloffenStandardtreue 10,0Content 6,0Technik 9,0Transparenz 10,0 -
Platz 2: Entwicklerwerkzeuge des Browsers
📍 Prüfung, international · Seit 2006
8,5 / 10Kurzurteil: Schon installiert, kostet nichts und zeigt als Einziges, was der Browser aus dem Quelltext tatsächlich gemacht hat.
Mit F12 öffnet sich das wichtigste Werkzeug überhaupt. Der entscheidende Punkt für HTML-Arbeit: Der Elementebaum zeigt nicht den geschriebenen Quelltext, sondern das Ergebnis nach der Fehlerkorrektur des Browsers. Wer beides vergleicht, sieht sofort, wo etwas repariert wurde – ein verschobenes Element, ein Absatz, den der Browser vorzeitig geschlossen hat.
Dazu kommen der Zugänglichkeitsbaum, die Netzwerkansicht und die Ansicht für unterschiedliche Bildschirmgrößen. Für den Einstieg ist das mehr wert als jedes gekaufte Werkzeug – man muss nur wissen, dass es da ist.Zeigt den Baum nach der Browser-KorrekturZugänglichkeitsbaum eingebautNetzwerkLadezeit und Darstellung in einemKeine Installationkeine Daten verlassen den RechnerStandardtreue 7,0Content 6,0Technik 10,0Transparenz 10,0 -
Platz 3: MDN Web Docs
📍 Nachschlagen, international · Seit 2005
8,5 / 10Kurzurteil: Das Nachschlagewerk, auf das sich alle einigen – in Teilen auf Deutsch, immer mit Angabe zur Browserunterstützung.
Kein Prüfwerkzeug, aber die Quelle, gegen die man prüft. Zu jedem Element steht dort, wofür es gedacht ist, welche Attribute erlaubt sind und in welchem Zusammenhang es stehen darf.
Die deutschen Fassungen sind unterschiedlich weit gepflegt; bei Zweifeln gilt die englische. Das ist keine Schwäche der Übersetzung, sondern eine Eigenschaft von Fachdokumentation: Sie wird dort zuerst aktualisiert, wo sie geschrieben wird.
Für dieses Portal ist MDN zugleich Maßstab und Grenze: Wo MDN ausführlich ist, fassen wir kurz und verweisen.Vollständige Elementreferenz mit erlaubtem ZusammenhangAngaben zur Browserunterstützung direkt am ElementTeilweise auf DeutschQuelloffenvon der Gemeinschaft gepflegtStandardtreue 9,0Content 9,5Technik 7,0Transparenz 9,0 -
Platz 4: HTMLHint
📍 Gültigkeit, international · Seit 2013
6,5 / 10Kurzurteil: Prüft beim Schreiben statt nach dem Hochladen – im Editor, während man tippt.
Eine Prüfung, die man aufrufen muss, wird vergessen. Diese läuft im Editor mit und markiert Verstöße direkt in der Zeile: doppelte Kennungen, fehlende Alternativtexte, Attribute in uneinheitlicher Schreibweise.
Der Regelsatz ist einstellbar. Für den Anfang genügt die Vorgabe; wer im Team arbeitet, legt die Regeln in einer Datei ab, damit alle dieselbe Prüfung haben.
Ersatz für den W3C-Prüfdienst ist es nicht – es prüft Stilregeln, nicht die Spezifikation. Beides zusammen ist die brauchbare Kombination.Läuft im Editor beim SchreibenRegelsatz einstellbar und teilbarAuch für den Bauprozess geeignetQuelloffenStandardtreue 7,0Content 6,0Technik 8,0Transparenz 9,0 -
Platz 4: WAVE
📍 Zugänglichkeit, international · Seit 2001
8,0 / 10Kurzurteil: Zeigt Barrieren dort an, wo sie entstehen – im Bild der Seite statt in einer Fehlerliste.
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auch für viele private Anbieter. Das macht Zugänglichkeit von einer guten Absicht zu einer Anforderung.
WAVE legt Symbole über die Seite: fehlende Alternativtexte, zu geringer Kontrast, übersprungene Überschriftenebenen, Formularfelder ohne Beschriftung. Der Vorteil gegenüber einer Liste ist, dass man sieht, welches Element gemeint ist.
Grenze, die dazugehört: Automatische Prüfung findet je nach Untersuchung nur einen Teil der tatsächlichen Barrieren. Ob ein Alternativtext etwas Sinnvolles sagt, kann kein Werkzeug beurteilen.Befunde direkt im SeitenbildKontrastprüfung eingebautErweiterung für den Browser verfügbarKostenlos für einzelne AdressenStandardtreue 8,0Content 7,0Technik 8,0Transparenz 8,0 -
Platz 5: axe DevTools
📍 Zugänglichkeit, international · Seit 2015
8,0 / 10Kurzurteil: Die Prüfbibliothek, auf der die meisten anderen Werkzeuge aufbauen – mit auffallend wenigen Fehlalarmen.
Wer mehrere Zugänglichkeitswerkzeuge nacheinander laufen lässt, merkt schnell: Die Ergebnisse überschneiden sich stark, weil im Kern oft dieselbe Bibliothek arbeitet. Diese hier ist der Ursprung.
Der praktische Unterschied zu WAVE liegt in der Darstellung. WAVE zeigt Befunde im Seitenbild, axe listet sie nach Regel und Schwere und nennt zu jedem Fund die verletzte Erfolgsbedingung der WCAG. Für die Dokumentation gegenüber einem Auftraggeber ist das die brauchbarere Form.
Die Erweiterung für den Browser genügt für die tägliche Arbeit. Die kostenpflichtigen Fassungen fügen Verwaltung und geführte Tests hinzu – für einzelne Websites braucht man das nicht.Kaum Fehlalarmejeder Fund mit RegelbezugNennt die verletzte WCAG-ErfolgsbedingungAls Erweiterung kostenlosAuch als Bibliothek für automatisierte LäufeStandardtreue 8,5Content 6,0Technik 9,0Transparenz 8,5 -
Platz 5: Can I use
📍 Nachschlagen, international · Seit 2010
7,5 / 10Kurzurteil: Beantwortet die Frage, die vor jedem neuen Element steht: Kann ich das schon benutzen?
HTML entwickelt sich weiter, und die Browser ziehen unterschiedlich schnell nach. Diese Tabellen zeigen je Element und Attribut, welche Fassung wo funktioniert – einschließlich der Fußnoten zu Teilunterstützung, die im Zweifel wichtiger sind als die Farbe des Feldes.
Für den deutschsprachigen Raum lässt sich die Ansicht auf die tatsächliche Browserverteilung umstellen. Das verschiebt die Antwort mitunter deutlich: Was weltweit knapp ist, kann hier längst tragfähig sein – oder umgekehrt.Unterstützung je Element und AttributFußnoten zu TeilunterstützungNach Marktanteilen gewichtbarDatenbestand offen verfügbarStandardtreue 8,5Content 7,0Technik 8,0Transparenz 9,0 -
Platz 5: html-validate
📍 Gültigkeit, international · Seit 2019
7,0 / 10Kurzurteil: Prüft im Bauprozess und bricht ab, wenn etwas nicht stimmt – bevor es online geht.
Der Unterschied zu einer Prüfung im Editor: Hier entscheidet das Ergebnis, ob veröffentlicht wird. Ein Durchlauf über alle erzeugten Dateien, und bei einem Verstoß bricht der Vorgang ab.
Das klingt streng und ist der Punkt: Fehler, die niemanden aufhalten, bleiben liegen. Wer eine Website mit neunzig Seiten pflegt, findet sonst genau die drei kaputten nicht.
Die Regeln lassen sich abstufen – manches als Fehler, anderes als Hinweis. Sinnvoll ist, streng anzufangen und einzelne Regeln bewusst abzuschalten, statt umgekehrt.Bricht die Veröffentlichung bei Verstößen abRegeln einzeln abstufbarPrüft auch Vorlagennicht nur fertiges HTMLQuelloffenStandardtreue 9,0Content 4,0Technik 9,0Transparenz 9,0 -
Platz 6: NVDA
📍 Zugänglichkeit, international · Seit 2006
8,0 / 10Kurzurteil: Der kostenlose Bildschirmleser – und damit die einzige Möglichkeit zu hören, was die eigene Auszeichnung tatsächlich bedeutet.
Automatische Werkzeuge finden nur einen Teil der Barrieren. Ob ein Alternativtext etwas Sinnvolles sagt, ob die Reihenfolge beim Vorlesen ergibt, ob eine Schaltfläche als solche angekündigt wird – das hört man nur.
Für den Einstieg genügen zwanzig Minuten: NVDA starten, den Bildschirm ausschalten und versuchen, auf der eigenen Website etwas zu erledigen. Die Erfahrung ist unangenehm und lehrreich, und sie verändert die Art, wie man danach Überschriften und Beschriftungen setzt.
Kostenlos und quelloffen, deutschsprachige Sprachausgabe eingebaut. Zu beachten: Andere Bildschirmleser verhalten sich abweichend; wer für ein öffentliches Angebot arbeitet, prüft zusätzlich mit VoiceOver.Kostenlos und quelloffenDeutschsprachige Ausgabe eingebautZeigtwas automatische Prüfung nicht findetWeit verbreitet unter blinden NutzernStandardtreue 9,0Content 5,0Technik 8,0Transparenz 10,0 -
Platz 6: Schema Markup Validator
📍 Struktur, international · Seit 2021
7,5 / 10Kurzurteil: Prüft strukturierte Daten gegen den Standard – nicht nur gegen das, was eine Suchmaschine davon anzeigt.
Googles Prüfwerkzeug beantwortet die Frage, ob eine bestimmte Darstellung im Suchergebnis entsteht. Das ist eine andere Frage als: Ist die Auszeichnung korrekt?
Seit die sichtbaren Zusatzdarstellungen seltener geworden sind – die FAQ-Erweiterung verschwand im Mai 2026 – zählt vor allem das Zweite. Antwortsysteme werten die Angaben aus, ohne dass daraus ein Schnipsel wird.
Für HTML-Arbeit heißt das: Auszeichnung gehört ins Dokument, weil sie die Bedeutung festhält, nicht weil sie ein Sternchen erzeugt.Prüfung gegen den Standard statt gegen eine DarstellungErkennt VerschachtelungsfehlerNimmt Adresse oder eingefügten QuelltextKostenlosohne AnmeldungStandardtreue 9,5Content 6,0Technik 7,5Transparenz 9,0 -
Platz 7: Firefox Barrierefreiheits-Inspektor
📍 Browser, international · Seit 2018
7,5 / 10Kurzurteil: Zeigt den Baum, den Hilfsmittel sehen – daneben den, den man geschrieben hat.
Ein Bildschirmleser arbeitet nicht mit dem HTML-Baum, sondern mit dem daraus abgeleiteten Barrierefreiheitsbaum. Dort steht zu jedem Element eine Rolle, ein Name und ein Zustand. Genau das zeigt dieser Inspektor.
Der Aha-Moment stellt sich meist bei Schaltflächen und Beschriftungen ein: Ein Element sieht aus wie eine Schaltfläche, hat aber keine Rolle – oder trägt einen Namen, der aus einem Symbol besteht und deshalb vorgelesen wird als „Bild".
Dazu eine Prüfung auf häufige Probleme und eine Simulation von Farbfehlsichtigkeiten. Alles eingebaut, nichts zu installieren.Zeigt RolleName und Zustand je ElementPrüft auf häufige ProblemeSimulation von FarbfehlsichtigkeitEingebautkeine Erweiterung nötigStandardtreue 9,0Content 5,0Technik 8,5Transparenz 10,0 -
Platz 7: HTML-Validator
📍 Prüfung, Deutschland · Seit 2024
7,0 / 10Kurzurteil: Prüfung mit deutschsprachiger Erklärung, was der Fund bedeutet – eigenes Projekt.
Eigenes Projekt, das gehört vorweg. Der Anlass war eine wiederkehrende Beobachtung: Die amtliche Prüfung nennt den Fehler korrekt, aber in einer Sprache, die voraussetzt, dass man die Spezifikation kennt. „Element X not allowed as child of element Y in this context" ist richtig und hilft trotzdem nicht weiter, wenn man nicht weiß, was der erlaubte Zusammenhang ist.
Hier steht neben jedem Fund, was er praktisch bedeutet und wie die zulässige Fassung aussieht. Ersetzt wird der W3C-Dienst damit nicht – er bleibt die Instanz. Das hier ist die Übersetzung.Erklärung auf Deutsch statt FehlernummerBeispiel der zulässigen Fassung je FundOhne AnmeldungLäuft in DeutschlandStandardtreue 8,0Content 7,5Technik 7,0Transparenz 7,5 -
Platz 8: Lighthouse
📍 Prüfung, international · Seit 2016
7,0 / 10Kurzurteil: Vier Prüfungen in einem Durchlauf – im Browser eingebaut, ohne dass Daten das Haus verlassen.
Ladezeit, Zugänglichkeit, empfohlene Vorgehensweisen und Auffindbarkeit, in einem Durchlauf. Für HTML-Arbeit sind vor allem die mittleren beiden interessant: Sie zeigen fehlende Sprachangaben, doppelte Kennungen, Formularfelder ohne Beschriftung.
Zur Punktzahl gehört eine Einordnung: Sie entsteht auf dem eigenen Rechner unter simulierten Bedingungen. Was Besucher erleben, steht in den Felddaten – siehe PageSpeed.de. Eine Verbesserung von 82 auf 94 im Prüflauf bedeutet für sich genommen nichts.Vier Bereiche in einem DurchlaufIn den Entwicklerwerkzeugen eingebautAuch als KommandozeilenwerkzeugLokalohne DatenweitergabeStandardtreue 7,0Content 6,0Technik 8,5Transparenz 8,0 -
Platz 8: Playwright
📍 Browser, international · Seit 2020
6,5 / 10Kurzurteil: Steuert echte Browser über ein Skript – für Prüfungen, die sonst niemand wiederholt.
Gedacht für automatisierte Tests, für HTML-Arbeit aber auch abseits davon nützlich: Aufnahmen derselben Seite in mehreren Breiten, Prüfung, ob ein Formular mit der Tastatur bedienbar ist, oder ein Durchlauf mit eingebundener Barrierefreiheitsprüfung über alle Seiten.
Der Aufwand lohnt ab dem Punkt, an dem eine Prüfung regelmäßig ansteht. Einmal von Hand ist schneller; zum zehnten Mal von Hand ist der Fehler.
Steuert Chromium, Firefox und WebKit mit derselben Anweisung – damit lässt sich auch beantworten, ob ein Verhalten browserabhängig ist.Drei Browser mit einer AnweisungAufnahmen über mehrere BildschirmbreitenTastaturbedienung prüfbarQuelloffenStandardtreue 6,0Content 4,0Technik 9,5Transparenz 9,0 -
Platz 9: BIK BITV-Test
📍 Zugänglichkeit, Deutschland · Seit 2004
7,5 / 10Kurzurteil: Das deutsche Prüfverfahren – 98 Schritte, öffentlich dokumentiert, in der Selbstbewertung kostenlos nutzbar.
Der einzige Eintrag dieser Liste, der ausdrücklich für den deutschsprachigen Raum gemacht ist. Das Verfahren übersetzt die WCAG in nachvollziehbare Prüfschritte mit definierten Bewertungen – nicht „erfüllt oder nicht", sondern eine abgestufte Einordnung mit Begründung.
Für die Praxis ist die öffentliche Dokumentation das Wertvolle: Zu jedem Schritt steht, was geprüft wird, wie geprüft wird und woran ein Verstoß erkennbar ist. Das lässt sich als Prüfliste verwenden, ohne einen Auftrag zu vergeben.
Eine bescheinigte Prüfung durch eine Prüfstelle ist eine kostenpflichtige Leistung. Die Unterscheidung gehört dazu: Selbstbewertung ist kein Nachweis.Prüfschritte vollständig öffentlichAbgestufte Bewertung statt ja/neinAuf deutsche Rechtslage bezogenAls Prüfliste ohne Auftrag verwendbarStandardtreue 9,0Content 7,0Technik 7,0Transparenz 9,5 -
Platz 9: PageSpeed.de
📍 Ladezeit, Deutschland · Seit 2023
6,5 / 10Kurzurteil: Ladezeit für mehrere Adressen auf einmal, deutschsprachig erklärt – eigenes Werkzeug.
Eigenes Werkzeug. Die amtlichen Prüfwerkzeuge messen eine Adresse und liefern eine Punktzahl. Die Frage „welche meiner zweihundert Seiten ist tatsächlich zu langsam" beantworten sie nicht.
Der HTML-Bezug ist unmittelbarer, als es scheint: Ein erheblicher Teil schlechter Werte entsteht im Dokument selbst – Bilder ohne Größenangabe, die das Layout springen lassen, blockierende Einbindungen im Kopfbereich, fehlende Angaben zum Ladeverhalten. Das sind HTML-Fragen, keine Serverfragen.
Ausgewiesen werden Felddaten neben Laborwerten, weil nur die ersten beschreiben, was Besucher erleben.Mehrere Adressen in einem DurchlaufFelddaten neben LaborwertenErklärungen ohne FachjargonOhne AnmeldungStandardtreue 6,0Content 5,0Technik 8,5Transparenz 8,0 -
Platz 10: Nu Html Checker
📍 Prüfung, international · Seit 2012
7,5 / 10Kurzurteil: Dieselbe Prüfung wie beim W3C – aber auf dem eigenen Rechner und automatisierbar.
Unter der Weboberfläche des W3C arbeitet dieses Programm. Es lässt sich herunterladen und lokal betreiben, was zwei Dinge löst: Erstens verlassen die Dokumente das Haus nicht – bei Kundenprojekten vor der Veröffentlichung ein Argument. Zweitens lässt sich die Prüfung automatisieren.
Ein Durchlauf über alle erzeugten Dateien vor dem Hochladen kostet Sekunden und verhindert die Sorte Fehler, die man beim Sichtprüfen übersieht: ein nicht geschlossenes Element auf Seite 47 von 90.
Kommandozeile oder eigener Dienst. Wer ohnehin baut statt zu klicken, sollte diesen Schritt einbauen.Läuft lokalkeine Übertragung an DritteFür Massenprüfungen automatisierbarAusgabe auch maschinenlesbarQuelloffenidentische Prüflogik wie beim W3CStandardtreue 10,0Content 4,0Technik 9,0Transparenz 10,0 -
Platz 10: SEO CMS
📍 Redaktion, Deutschland · Seit 2025
6,0 / 10Kurzurteil: Kein Prüfwerkzeug, sondern das System, mit dem diese Website erzeugt wird. Eigene Entwicklung.
Eigene Entwicklung, und der letzte Platz ist bewusst gewählt: Ein Redaktionssystem gehört nur am Rand in eine Werkzeugliste. Es steht hier, weil die Frage regelmäßig kommt, womit dieses Portal gebaut ist.
Aus einer Datenbank entsteht statisches HTML. Für die Themen dieses Portals ist der interessante Teil, dass Kurzantwort, Kernaussagen und Fragenblöcke eigene Felder sind – nicht Formatierung im Fließtext. Dadurch lässt sich dieselbe Aussage im Dokument, in der Auszeichnung und im Feed ausgeben, ohne sie dreimal zu pflegen.
Für die meisten Websites bleibt ein verbreitetes System die richtige Wahl. Die Einschränkung gehört dazu.Statische Auslieferungkein Programmcode im AuslieferungspfadEigene Felder für Kurzantwort und KernaussagenAdresssegmente frei wählbar – wichtig bei UmzügenMehrere Portale auf einem KernStandardtreue 8,0Content 8,0Technik 7,5Transparenz 7,0 -
Platz 13: Colour Contrast Analyser
📍 Barrierefreiheit, international · Seit 2007
7,0 / 10Kurzurteil: Misst Kontrast überall auf dem Bildschirm – auch dort, wo kein Browser ist.
Kontrastprüfungen im Browser arbeiten mit den Farbwerten aus dem Stylesheet. Das genügt nicht, sobald Text auf einem Bild steht, ein Verlauf im Spiel ist oder ein halbtransparenter Kasten darüberliegt – dann ist die tatsächliche Farbe eine andere als die notierte.
Dieses Programm nimmt die Farbe mit einer Pipette direkt vom Bildschirm. Es zeigt sofort, ob die Kombination die Anforderungen erfüllt, getrennt nach Textgröße und für Bedienelemente.
Praktisch auch für Entwürfe: Kontrast lässt sich prüfen, bevor eine Zeile HTML geschrieben ist.Pipette für jede Stelle des BildschirmsGetrennte Bewertung nach TextgrößeAuch für Grafiken und BedienelementeKostenlos für Windows und macOSStandardtreue 8,0Content 5,0Technik 7,0Transparenz 9,0 -
Platz 13: Prettier
📍 Bearbeitung, international · Seit 2017
6,5 / 10Kurzurteil: Beendet die Diskussion über Einrückung, indem sie niemand mehr führt.
Formatiert HTML nach festen Regeln – beim Speichern, ohne Aushandlung. Der Nutzen ist gering, wenn man allein arbeitet, und groß, sobald zwei Personen dieselben Dateien anfassen: Ohne einheitliche Formatierung besteht jede Änderungsübersicht zur Hälfte aus verschobenen Leerzeichen.
Für HTML gibt es eine Eigenheit, die man kennen muss: Bei Elementen, bei denen Leerraum bedeutungstragend ist, kann Umbrechen die Darstellung verändern. Prettier geht damit vorsichtig um, aber wer eng gesetzte Elemente verwendet, sollte nach der ersten Formatierung hinsehen.
Kein Prüfwerkzeug – gültiges HTML wird daraus nicht. Es macht nur lesbar, was da ist.Einheitliche Formatierung ohne DiskussionIn allen verbreiteten Editoren verfügbarÄnderungsübersichten bleiben lesbarQuelloffenStandardtreue 5,0Content 7,0Technik 7,0Transparenz 9,0 -
Platz 14: Accessibility Insights
📍 Barrierefreiheit, international · Seit 2018
7,5 / 10Kurzurteil: Führt durch die Prüfschritte, die sich nicht automatisieren lassen – Frage für Frage.
Der interessante Teil ist nicht die automatische Prüfung, sondern der geführte Durchgang. Er stellt genau die Fragen, die kein Werkzeug beantworten kann: Ergibt die Vorlesereihenfolge Sinn? Ist erkennbar, wo der Tastaturfokus steht? Sagt der Alternativtext etwas Nützliches?
Zu jedem Schritt gibt es eine kurze Anleitung und ein Feld für das Ergebnis. Am Ende steht ein Bericht, den man weitergeben kann.
Für Menschen, die Barrierefreiheit ernst nehmen, aber nicht täglich damit arbeiten, ist das der beste Einstieg: Man wird durch das geführt, was man sonst nicht weiß zu fragen.Geführter Durchgang für manuelle PrüfungSichtbare Hervorhebung von Tastaturfokus und ÜberschriftenBericht zum WeitergebenKostenlosquelloffenStandardtreue 8,5Content 6,0Technik 8,0Transparenz 9,0 -
Platz 14: Screaming Frog SEO Spider
📍 Auswertung, international · Seit 2010
7,0 / 10Kurzurteil: Prüft Auszeichnung nicht auf einer Seite, sondern auf allen – dort, wo Fehler sich unbemerkt vervielfachen.
Einzelne Seiten prüft man von Hand. Bei neunzig Seiten geht das nicht mehr, und genau dort entstehen die Fehler, die niemand bemerkt: dreißig Bilder ohne Alternativtext, doppelte Titel über eine ganze Rubrik, übersprungene Überschriftenebenen im immer gleichen Bauteil.
Ein Crawler durchläuft die Website wie ein Suchmaschinenprogramm und legt diese Muster offen. Für einen Umzug ist er zusätzlich das Werkzeug, das die vollständige Adressliste liefert – die hat keine Sitemap.
Bis 500 Adressen kostenlos, darüber jährliche Lizenz. Für die meisten Projekte reicht die kostenlose Fassung aus.Findet Muster statt EinzelfälleVollständige Adressliste vor jedem UmzugVergleich zweier DurchläufeBis 500 Adressen kostenlosStandardtreue 7,0Content 7,0Technik 9,5Transparenz 8,0 -
Platz 15: Pa11y
📍 Barrierefreiheit, international · Seit 2013
6,5 / 10Kurzurteil: Barrierefreiheitsprüfung über viele Adressen, wiederholbar und ohne Klicken.
Was axe im Browser für eine Seite tut, tut dieses Werkzeug für alle – von der Kommandozeile aus, mit einer Adressliste. Für einen Bestand von neunzig Seiten ist das der Unterschied zwischen „einmal geprüft" und „bei jeder Veröffentlichung geprüft".
Die Ausgabe lässt sich in den Bauprozess einbinden, mit Schwellenwerten: unterhalb einer Anzahl Verstöße durchlassen, darüber abbrechen. So wird Barrierefreiheit zu etwas, das nicht zurückfallen kann.
Was es nicht ersetzt: den manuellen Teil. Automatische Prüfung findet nur eine Teilmenge, und das bleibt auch bei zehn Durchläufen so.Viele Adressen in einem DurchlaufIn den Bauprozess einbindbarSchwellenwerte einstellbarQuelloffenStandardtreue 8,0Content 4,0Technik 9,0Transparenz 9,0 -
Platz 15: SVGOMG
📍 Medien, international · Seit 2016
6,5 / 10Kurzurteil: Räumt SVG-Dateien auf, bevor sie im Dokument landen – mit sichtbarer Vorschau jedes Eingriffs.
SVG-Dateien aus Zeichenprogrammen enthalten regelmäßig ein Vielfaches dessen, was sie brauchen: Editor-Angaben, leere Gruppen, Nachkommastellen, die niemand sieht. Wer solche Dateien in HTML einbettet, schleppt das mit – in jedem Dokument erneut.
Dieses Werkzeug zeigt zu jedem Eingriff, wie das Ergebnis danach aussieht, und den Größenunterschied dazu. Zwei Einstellungen sind für eingebettete Grafiken wichtig: Kennungen nicht entfernen, wenn sie aus dem Dokument angesprochen werden, und `title`-Elemente behalten – sie sind der Alternativtext einer SVG-Grafik.
Läuft vollständig im Browser; die Dateien werden nicht übertragen.Vorschau zu jedem einzelnen EingriffLäuft lokal im BrowserBehält Zugänglichkeitsangaben auf WunschQuelloffenStandardtreue 6,5Content 6,0Technik 8,0Transparenz 9,5 -
Platz 16: ARC Toolkit
📍 Barrierefreiheit, international · Seit 2018
6,5 / 10Kurzurteil: Für die Feinarbeit: zeigt Rollen, Beschriftungen und Beziehungen im Detail.
Wenn WAVE und axe nichts mehr finden, die Bedienung mit Hilfsmitteln aber trotzdem hakt, liegt es meist an Beziehungen zwischen Elementen: eine Beschriftung, die auf eine Kennung zeigt, die es nicht gibt; eine Gruppierung ohne zugänglichen Namen; ein Bereich, der doppelt ausgezeichnet ist.
Dieses Werkzeug legt genau diese Ebene offen. Es ist deutlich technischer als die anderen und richtet sich an Menschen, die eine konkrete Vermutung prüfen wollen.
Für den Einstieg zu detailliert – für den zweiten Blick genau richtig.Zeigt Beziehungen zwischen ElementenPrüft Rollen und zugängliche Namen einzelnFilter nach PrüfkategorieKostenlose ErweiterungStandardtreue 9,0Content 4,0Technik 9,0Transparenz 8,0 -
Platz 16: Search-Console.PRO
📍 Auswertung, Deutschland · Seit 2024
6,5 / 10Kurzurteil: Verbindet Suchdaten mit Ladezeit je Adresse – zeigt damit, welche Seite ein Problem hat, das jemanden betrifft. Eigenes Werkzeug.
Eigenes Werkzeug. Für ein HTML-Nachschlagewerk ist der Bezug mittelbar, aber vorhanden: Wenn eine Seite nicht indexiert wird oder Besucher verliert, liegt die Ursache oft im Dokument – doppelte Titel, fehlende oder widersprüchliche Metaangaben, eine Seite, die als Duplikat gewertet wird.
Die Search Console zeigt, dass etwas nicht stimmt. Sie zeigt nicht, welche der zweihundert Seiten es lohnt anzufassen. Genau dafür ist die gemeinsame Sortierung gedacht: Interessant ist nicht die langsamste oder schlechteste Seite, sondern die mit vielen Impressionen.
Wer nur ein kleines Projekt betreibt, braucht das nicht – dafür genügt die Search Console selbst, und die steht in dieser Liste nicht ohne Grund weiter oben nicht: Sie ist ein SEO-Werkzeug, kein HTML-Werkzeug.Suchdaten und Ladezeit je Adresse nebeneinanderSortierung nach Wirkung statt nach MesswertFelddaten statt LaborwerteVergleich von Zeiträumen über viele AdressenStandardtreue 6,0Content 6,5Technik 8,0Transparenz 8,0 -
Platz 19: HTML Living Standard
📍 Nachschlagen, international · Seit 2004
7,5 / 10Kurzurteil: Die Quelle selbst – laufend fortgeschrieben, ohne Versionsnummern.
Alles andere in dieser Liste beschreibt, was hier steht. Wer wirklich wissen will, welche Elemente in welchem Zusammenhang erlaubt sind, findet die Antwort nur hier – jedes Element hat einen Abschnitt mit Inhaltsmodell, erlaubten Eltern und zugehöriger Rolle.
Der Text ist für Umsetzer von Browsern geschrieben, nicht für Autoren; das merkt man. Für den Alltag ist MDN die bessere Einstiegshilfe. Aber bei Zweifelsfällen und bei Widersprüchen zwischen Quellen entscheidet dieser Text.
Wichtig zu wissen: „HTML5" als Versionsnummer gibt es nicht mehr. Der Standard wird fortlaufend geändert.Verbindliche Quelle bei ZweifelnInhaltsmodell und erlaubter Zusammenhang je ElementLaufend fortgeschriebenFrei zugänglichStandardtreue 10,0Content 7,0Technik 7,0Transparenz 10,0 -
Platz 20: web.dev: Learn HTML
📍 Nachschlagen, international · Seit 2023
7,0 / 10Kurzurteil: Ein Lehrgang mit Reihenfolge – für alle, die nicht nachschlagen, sondern lernen wollen.
Referenzen beantworten Fragen, die man schon hat. Dieser Kurs baut auf: vom Dokumentgerüst über Textauszeichnung und Formulare bis zu Bedeutung und Zugänglichkeit, in einer Reihenfolge, die aufeinander verweist.
Der Blickwinkel ist durchgehend praktisch – zu jedem Abschnitt gehört, warum eine Auszeichnung sinnvoll ist, nicht nur wie sie lautet. Formulare und Zugänglichkeit sind ungewöhnlich ausführlich behandelt, was ihrer tatsächlichen Fehleranfälligkeit entspricht.
Auf Englisch. Für den deutschsprachigen Einstieg sind die Tutorials dieses Portals gedacht; der Kurs ist die Fortsetzung.Aufbauende Reihenfolge statt NachschlagewerkFormulare und Zugänglichkeit ausführlichMit ÜbungenKostenlosStandardtreue 8,0Content 9,5Technik 6,0Transparenz 8,5 -
Platz 22: Rich Results Test
📍 Struktur, international · Seit 2017
7,0 / 10Kurzurteil: Beantwortet die andere Frage: Was macht Google aus meiner Auszeichnung?
Der Schema-Validator prüft gegen den Standard, dieses Werkzeug gegen Googles Erwartungen. Beide Antworten können auseinandergehen: Eine Auszeichnung kann korrekt sein und trotzdem keine erweiterte Darstellung erzeugen, weil Google zusätzliche Pflichtangaben verlangt.
Nützlich ist außerdem die Ansicht des gerenderten HTML – dort sieht man, was der Crawler tatsächlich vorfindet, einschließlich nachträglich eingefügter Inhalte.
Seit dem Wegfall der FAQ-Erweiterung im Mai 2026 ist der Anwendungsbereich kleiner geworden. Für Rezepte, Veranstaltungen, Produkte und Stellenanzeigen bleibt er einschlägig.Zeigt Googles Sicht auf die AuszeichnungAnsicht des gerenderten HTMLNennt fehlende Pflichtangaben je TypKostenlosStandardtreue 9,0Content 6,0Technik 7,5Transparenz 7,0 -
Platz 23: Facebook Sharing Debugger
📍 Struktur, international · Seit 2010
6,0 / 10Kurzurteil: Zeigt die Vorschaukarte, bevor jemand den Verweis teilt – und leert den Zwischenspeicher.
Open-Graph-Angaben im Kopfbereich bestimmen, wie ein Verweis in sozialen Netzwerken aussieht. Das Tückische daran: Man sieht das Ergebnis erst, wenn jemand teilt – und dann bleibt es, weil die Vorschau zwischengespeichert wird.
Dieses Werkzeug zeigt die Karte vorab und erlaubt, den Zwischenspeicher neu einzulesen. Genau das braucht man nach jeder Korrektur an Titel, Beschreibung oder Vorschaubild.
Ein Konto ist erforderlich, das ist der Nachteil. Für die Prüfung ohne Anmeldung genügt es oft, die Angaben im Quelltext zu kontrollieren – vorhanden, absolute Adresse beim Bild, Bild mindestens 1200 × 630.Vorschau vor dem ersten TeilenZwischenspeicher neu einlesbarNennt fehlende PflichtangabenZeigtwelches Bild gewählt wirdStandardtreue 7,0Content 7,0Technik 6,5Transparenz 6,0 -
Platz 24: LinkedIn Post Inspector
📍 Struktur, international · Seit 2019
6,0 / 10Kurzurteil: Dasselbe für das Netzwerk, in dem im deutschsprachigen Raum fachlich geteilt wird.
LinkedIn wertet Open-Graph-Angaben eigenständig aus und speichert das Ergebnis lange zwischen – nach eigenen Angaben mehrere Tage. Wer einen Beitrag mit falschem Vorschaubild teilt, korrigiert ihn nicht durch eine Änderung an der Seite.
Dieses Werkzeug liest die Angaben neu ein und zeigt die Karte, wie sie erscheinen wird. Für Fachinhalte im deutschsprachigen Raum ist das der praktisch wichtigere Prüfschritt als die Vorschau anderer Netzwerke.
Ein Konto ist erforderlich. Die Prüfung dauert Sekunden und erspart einen Beitrag, den man löschen und neu schreiben muss.Liest die Angaben neu einZeigt die Karte vor dem TeilenNennt fehlende AngabenFür den fachlichen Austausch im DACH-Raum einschlägigStandardtreue 7,0Content 7,0Technik 6,0Transparenz 6,0 -
Platz 26: Squoosh
📍 Medien, international · Seit 2018
6,5 / 10Kurzurteil: Zwei Formate nebeneinander, Regler in der Mitte – man sieht den Unterschied, statt ihn zu vermuten.
Die Frage bei Bildern lautet selten „welches Format", sondern „wie weit kann ich gehen, bevor es auffällt". Diese Anwendung beantwortet sie sichtbar: links das Original, rechts das Ergebnis, dazwischen ein Regler, dazu die Dateigröße in Echtzeit.
Für HTML-Arbeit ist der Zusammenhang wichtig: Ein Bild, das ein Viertel so groß ist, macht die Angabe zum Ladeverhalten fast überflüssig. Umgekehrt rettet keine Auszeichnung ein 4-MB-Foto.
Läuft vollständig im Browser – die Bilder werden nicht hochgeladen. Bei Kundenmaterial vor Veröffentlichung ist das ein Argument.Direkter Vergleich mit ReglerAlle verbreiteten Formateauch AVIF und WebPLäuft lokalkeine ÜbertragungQuelloffenStandardtreue 5,0Content 6,0Technik 8,0Transparenz 9,5 -
Platz 27: RealFaviconGenerator
📍 Medien, international · Seit 2014
6,0 / 10Kurzurteil: Erzeugt den ganzen Satz an Symbolen samt zugehöriger Auszeichnung – und prüft bestehende.
Ein Symbol im Reiter klingt nach einer Kleinigkeit und ist eine der undankbarsten Aufgaben: unterschiedliche Größen, unterschiedliche Formate, dazu Angaben für Startbildschirme und die Manifestdatei. Von Hand vergisst man immer eines.
Hier lädt man eine Vorlage hoch, sieht die Vorschau in den verschiedenen Zusammenhängen und bekommt Dateien samt fertigem HTML-Block.
Ebenso nützlich ist die Prüfung einer bestehenden Website: Sie listet auf, welche Angaben fehlen und welche auf Dateien zeigen, die es nicht gibt – ein häufiger Fund nach Umzügen.Vollständiger Satz statt einzelner DateiVorschau in den echten ZusammenhängenPrüfung bestehender WebsitesLiefert den HTML-Block mitStandardtreue 6,0Content 5,0Technik 7,5Transparenz 7,0 -
Platz 30: WebPageTest
📍 Ladezeit, international · Seit 2008
7,0 / 10Kurzurteil: Misst von einem gewählten Standort mit gewählter Verbindung – und zeigt den Aufbau Bild für Bild.
Der Unterschied zu einer Punktzahl: Hier sieht man, wann was erscheint. Die Bildfolge zeigt den Seitenaufbau in Einzelbildern, das Wasserfalldiagramm daneben, welche Datei wen aufhält.
Für HTML-Arbeit ist das die aufschlussreichste Ansicht überhaupt, weil sich Blockaden im Kopfbereich unmittelbar zeigen: Ein Stylesheet oder Skript ohne entsprechende Angabe hält die Darstellung an, und man sieht die Sekunden, die es kostet.
Standort und Verbindungsgeschwindigkeit sind wählbar – für deutschsprachige Angebote sinnvollerweise ein europäischer Standort und eine Mobilverbindung, nicht Glasfaser in Virginia.Standort und Verbindung wählbarSeitenaufbau als BildfolgeWasserfalldiagramm je DateiGrundfunktionen kostenlosStandardtreue 6,0Content 5,0Technik 9,5Transparenz 9,0 -
Platz 31: Chrome UX Report
📍 Ladezeit, international · Seit 2017
6,5 / 10Kurzurteil: Felddaten echter Besucher – die einzige Grundlage, auf der sich über Ladezeit streiten lässt.
Jeder Prüflauf erzeugt eine Momentaufnahme unter künstlichen Bedingungen. Diese Erhebung sammelt, was Nutzer tatsächlich erlebt haben: über 28 Tage, aufgeschlüsselt nach Gerät und Verbindung.
Damit endet die häufigste Fehldiskussion. Ein Prüflauf sagt „langsam", die Felddaten sagen „bei 78 Prozent der Besuche gut" – und maßgeblich ist Letzteres, auch für Google.
Zugänglich über die Search Console, über PageSpeed Insights und als Datenbestand für eigene Abfragen. Bedingung ist genügend Verkehr; kleine Websites erscheinen nicht in der Erhebung, was für sich schon eine Auskunft ist.Echte Nutzerdaten statt PrüflaufNach Gerät und Verbindung getrennt28-Tage-Zeitraumgut vergleichbarFrei abfragbarStandardtreue 6,5Content 5,0Technik 8,0Transparenz 8,5 -
Platz 34: Wayback Machine
📍 Bestand, international · Seit 2001
6,5 / 10Kurzurteil: Das Gedächtnis des Netzes – bei Domainkäufen und nach verunglückten Umzügen oft die einzige verbliebene Quelle.
Zwei Anwendungsfälle, beide unersetzlich. Vor dem Kauf einer gebrauchten Domain: Was stand dort früher? Eine Adresse mit Spam-Vergangenheit ist auch kostenlos zu teuer.
Und nach einem Umzug ohne Sicherung: Der alte Aufbau lässt sich zumindest teilweise rekonstruieren – Adressen, Titel, Struktur. Kein Ersatz für eine Sicherung, aber besser als nichts.
Für HTML-Arbeit kommt ein dritter Fall dazu: Man kann nachsehen, wie eine Seite vor einer Änderung ausgezeichnet war. Bei der Frage „seit wann ist das kaputt" spart das viel Raten.Vorgeschichte gebrauchter DomainsRekonstruktion nach DatenverlustNachweis früherer InhalteKostenlosStandardtreue 5,0Content 7,0Technik 6,0Transparenz 9,0 -
Platz 35: W3C Link Checker
📍 Bestand, international · Seit 1999
6,0 / 10Kurzurteil: Findet tote Verweise – die Sorte Fehler, die nach Jahren entsteht, ohne dass jemand etwas geändert hat.
Ein Verweis ist beim Setzen richtig und irgendwann nicht mehr. Das passiert ohne Zutun: Die andere Seite zieht um, wird eingestellt, ändert ihre Adressstruktur. Bemerkt wird es meist gar nicht, weil niemand die eigenen alten Beiträge nachliest.
Das Werkzeug folgt allen Verweisen einer Seite und meldet, was nicht mehr erreichbar ist. Es unterscheidet dabei zwischen dauerhaft verschoben und nicht gefunden – Ersteres lässt sich einfach nachziehen, Zweiteres erfordert eine Entscheidung.
Bei größeren Beständen ist ein Crawler schneller. Für einzelne wichtige Seiten und nach einem Umzug genügt dieser.Prüft auch die Zielenicht nur die AuszeichnungUnterscheidet Weiterleitung und FehlerRekursiv über mehrere EbenenKostenlosohne AnmeldungStandardtreue 6,0Content 7,5Technik 7,0Transparenz 9,5 -
Platz 38: Emmet
📍 Formatieren, international · Seit 2008
6,0 / 10Kurzurteil: Aus einer Zeile Kurzschrift wird ein ganzes Gerüst – in den meisten Editoren bereits eingebaut.
Eine Abkürzung wie `ul>li*5>a` wird per Tastendruck zu einer vollständigen Liste mit fünf Einträgen und Verweisen. Was nach Spielerei klingt, verändert die Arbeitsweise: Man denkt in Strukturen statt in einzelnen Zeichen, und es entstehen weniger nicht geschlossene Elemente – weil man sie nicht selbst tippt.
In Visual Studio Code ist es enthalten, für andere Editoren gibt es Erweiterungen. Die Syntax ist an Auswahlmuster aus CSS angelehnt, also für die meisten schon halb vertraut.
Kein Prüfwerkzeug, ein Beschleuniger. Der Nutzen zeigt sich in Minuten, nicht in Wochen.Ganze Gerüste aus einer ZeileIn den meisten Editoren eingebautSyntax an CSS-Auswahlmuster angelehntWeniger Tippfehler in der StrukturStandardtreue 6,0Content 7,0Technik 7,0Transparenz 8,0 -
Platz 39: HTML Tidy
📍 Formatieren, international · Seit 1998
6,0 / 10Kurzurteil: Räumt fremdes HTML auf – und macht lesbar, was aus einem Textverarbeitungsprogramm kommt.
Der Anwendungsfall ist fast immer derselbe: Man bekommt HTML, das jemand anderes erzeugt hat. Aus einem Textverarbeitungsprogramm, aus einem alten Redaktionssystem, aus einem Baukasten. Es ist gültig genug, um angezeigt zu werden, und unlesbar genug, um nicht bearbeitbar zu sein.
Tidy repariert Verschachtelungen, schließt offene Elemente, entfernt überflüssige Auszeichnung und rückt das Ergebnis ein. Was danach übrig ist, kann man anfassen.
Warnung, die dazugehört: Es verändert das Dokument. Vorher sichern, nachher prüfen. Bei Elementen mit bedeutungstragendem Leerraum ist Vorsicht angebracht.Repariert Verschachtelung und offene ElementeEntfernt Auszeichnung aus FremdsystemenAls Kommandozeilenwerkzeug automatisierbarQuelloffenseit 1998 gepflegtStandardtreue 7,0Content 7,0Technik 7,5Transparenz 9,0 -
Platz 40: Security Headers
📍 Sicherheit, international · Seit 2015
7,0 / 10Kurzurteil: Prüft in Sekunden, welche Schutzangaben der Server mitliefert – und welche fehlen.
Kopfzeilen wie Content-Security-Policy, X-Content-Type-Options oder Referrer-Policy entscheiden mit, was ein Browser auf Ihrer Seite zulässt. Sie stehen nicht im HTML, wirken aber unmittelbar darauf – eine Richtlinie kann etwa verhindern, dass eingebundene Schriften von einem fremden Server geladen werden.
Adresse eingeben, Note bekommen, Erklärung dazu lesen. Die Note selbst ist zweitrangig; nützlich ist die Liste dessen, was fehlt, mit jeweils einem Satz zur Wirkung.
Für deutschsprachige Angebote besonders relevant: Eine strenge Richtlinie ist der wirksamste Schutz davor, dass versehentlich Daten an Dritte abfließen – etwa durch eine aus einem Beispiel kopierte Schrifteinbindung.Ergebnis in SekundenErklärung zu jeder fehlenden AngabeZeigt auch überflüssige und veraltete KopfzeilenKostenlosStandardtreue 6,0Content 5,0Technik 8,5Transparenz 8,0 -
Platz 41: Mozilla Observatory
📍 Sicherheit, international · Seit 2016
6,5 / 10Kurzurteil: Dieselbe Prüfung, ausführlicher begründet – mit Anleitung statt nur Befund.
Prüft dieselben Kopfzeilen und geht bei der Erklärung weiter: Zu jedem Punkt steht, welches Risiko dahintersteht und wie eine angemessene Einstellung aussieht. Für jemanden, der zum ersten Mal eine Richtlinie schreibt, ist das der Unterschied zwischen Abschreiben und Verstehen.
Die Bewertung ist streng; volle Punktzahl erreicht kaum eine gewachsene Website, ohne dass etwas kaputtgeht. Sinnvoll ist, die Hinweise nach Wirkung abzuarbeiten statt nach Punkten.
Hilfreich ist auch der Verlauf: Man sieht, ob sich eine Website über die Zeit verbessert oder verschlechtert hat.Begründung und Handlungsempfehlung je PunktVerlauf über frühere PrüfungenVon Mozilla gepflegtKostenlosStandardtreue 6,0Content 6,0Technik 8,5Transparenz 9,0 -
Platz 42: CSP Evaluator
📍 Sicherheit, international · Seit 2016
6,0 / 10Kurzurteil: Prüft eine Content-Security-Policy auf Lücken – die meisten sehen streng aus und sind es nicht.
Eine Richtlinie zu schreiben ist einfach, eine wirksame zu schreiben nicht. Typische Fehler sind Angaben, die alles wieder erlauben, was die Richtlinie eigentlich verbieten sollte – etwa eine Freigabe für beliebige eingebettete Skripte.
Dieses Werkzeug zerlegt die Richtlinie und bewertet jede Anweisung einzeln, mit Hinweis auf die konkrete Umgehungsmöglichkeit.
Für Seiten, die Statistik oder eingebettete Inhalte verwenden, lohnt der Durchlauf besonders: Dort entstehen Ausnahmen, die man später nicht mehr hinterfragt. Eine Richtlinie, die eine Ausnahme für „alles" enthält, schützt vor nichts.Bewertet jede Anweisung einzelnNennt konkrete UmgehungsmöglichkeitenAuch für RichtlinienentwürfeKostenlosStandardtreue 5,5Content 4,0Technik 9,0Transparenz 8,0 -
Platz 43: Webbkoll
📍 Sicherheit, Schweden · Seit 2016
6,5 / 10Kurzurteil: Zeigt, welche Drittanbieter eine Seite lädt und welche Kennungen dabei gesetzt werden – bei DSGVO-Fragen der schnellste Einstieg.
Die Frage, die vor jeder Datenschutzerklärung steht: Was lädt meine Seite eigentlich, und von wem? Dieses Werkzeug beantwortet sie ohne Konto und ohne Installation – Anfragen an Dritte, gesetzte Kennungen, Verbindungssicherheit, Verweisverhalten.
Betrieben von einer schwedischen Datenschutzorganisation, quelloffen, mit dokumentierter Prüfmethode.
Der häufigste Fund bei deutschsprachigen Seiten sind eingebundene Schriften und Kartendienste, die niemand bewusst hinzugefügt hat – sie kamen mit einer Vorlage. Genau dafür ist die strenge Richtlinie aus dem vorigen Eintrag das Gegenmittel.Listet alle Anfragen an DritteZeigt gesetzte Kennungen und SpeicherzugriffePrüfmethode offengelegtquelloffenOhne Konto nutzbarStandardtreue 6,0Content 6,0Technik 8,0Transparenz 10,0 -
Platz 44: Can I email
📍 E-Mail, international · Seit 2019
6,5 / 10Kurzurteil: Wie Can I use, nur für E-Mail-Programme – wo die Regeln zwanzig Jahre älter sind.
HTML in E-Mails ist eine eigene Welt. Outlook stellt teilweise mit einer Textverarbeitungsmaschine dar, Gmail entfernt Teile der Auszeichnung, manche Programme unterstützen kein CSS im Kopfbereich. Was im Browser selbstverständlich ist, funktioniert dort oft nicht.
Diese Tabellen zeigen je Element, Attribut und CSS-Eigenschaft, welches Programm es beherrscht – mit denselben Fußnoten zur Teilunterstützung wie das Vorbild.
Wer zum ersten Mal einen Newsletter baut, spart sich damit die übliche Erfahrung: dass die Vorlage überall gut aussieht außer bei den Empfängern, die Outlook verwenden.Unterstützung je E-Mail-ProgrammAuch für CSS-EigenschaftenFußnoten zu TeilunterstützungQuelloffenlaufend ergänztStandardtreue 7,0Content 7,0Technik 8,0Transparenz 9,0 -
Platz 45: MJML
📍 E-Mail, international · Seit 2016
6,0 / 10Kurzurteil: Man schreibt verständliche Auszeichnung, heraus kommt das Tabellengerüst, das E-Mail-Programme verlangen.
Verlässliches E-Mail-HTML besteht aus verschachtelten Tabellen mit Zusatzangaben für einzelne Programme. Das von Hand zu schreiben ist mühsam und fehleranfällig – und das Ergebnis kann niemand pflegen.
Hier schreibt man eine überschaubare Auszeichnung mit Elementen wie Abschnitt, Spalte, Text; erzeugt wird daraus das kompatible Gerüst.
Einordnung, die dazugehört: Man lernt dabei nicht, wie E-Mail-HTML funktioniert – man umgeht es. Für den gelegentlichen Newsletter ist das genau richtig. Wer regelmäßig damit arbeitet, sollte die Grundlagen trotzdem kennen, sonst steht man bei Sonderfällen ohne Werkzeug da.Lesbare Auszeichnung statt TabellenverschachtelungErzeugt kompatibles GerüstBausteine für wiederkehrende TeileQuelloffenStandardtreue 6,0Content 7,0Technik 8,0Transparenz 8,5 -
Platz 46: W3C Internationalization Checker
📍 Sprache, international · Seit 2010
7,0 / 10Kurzurteil: Prüft Sprachauszeichnung, Zeichenkodierung und Textrichtung – die unauffälligste Fehlerquelle überhaupt.
Der häufigste Fund auf deutschsprachigen Seiten: eine Sprachangabe, die auf Englisch steht, weil sie aus einer Vorlage stammt. Sichtbar ist davon nichts. Wirksam ist es trotzdem – Bildschirmleser wählen danach die Aussprache, Suchmaschinen die sprachliche Zuordnung, Browser die Silbentrennung.
Der zweite typische Fund sind widersprüchliche Angaben zur Zeichenkodierung zwischen Serverkopfzeile und Dokument. Solange beide UTF-8 sagen, merkt man nichts; sobald sie auseinandergehen, werden Umlaute zu Zeichensalat.
Dazu Hinweise zu fremdsprachigen Abschnitten: Ein englisches Zitat mitten im deutschen Text gehört ausgezeichnet, damit es nicht deutsch vorgelesen wird.Prüft Sprachangabe im Dokument und in den KopfzeilenFindet widersprüchliche ZeichenkodierungHinweise zu fremdsprachigen AbschnittenKostenlosvom W3C betriebenStandardtreue 9,0Content 7,0Technik 7,0Transparenz 10,0
Häufige Fragen zu dieser Liste
Welches Werkzeug brauche ich als Erstes?
Den Markup Validation Service des W3C. Er sagt, ob das Dokument gültig ist, und benennt jeden Fund mit Zeile und Spalte. Wer diese Liste abarbeitet, beseitigt fast immer auch Probleme, die vorher unerklärlich schienen.
Verbessert gültiges HTML mein Ranking?
Nein, Gültigkeit ist kein Rangfaktor. Der Nutzen liegt woanders: in vorhersagbarer Darstellung, in Zugänglichkeit und darin, dass maschinelle Auswerter die Struktur überhaupt erkennen.
Reicht eine automatische Prüfung für Barrierefreiheit?
Nein. Automatische Werkzeuge finden je nach Untersuchung nur einen Teil der tatsächlichen Barrieren. Ob ein Alternativtext etwas Sinnvolles sagt oder eine Bedienung mit der Tastatur wirklich funktioniert, lässt sich nur durch Ausprobieren feststellen.
Warum stehen eigene Projekte in dieser Liste?
Weil sie im Alltag benutzt werden und eine Liste ohne sie unvollständig wäre. Der Interessenkonflikt bleibt und steht deshalb offen dabei. Wer ihn für zu groß hält, blendet die drei gekennzeichneten Einträge aus – die übrigen sieben stehen für sich.