Eigenes Werkzeug – das gehört an den Anfang. Es beantwortet die Frage, die vor jeder Datenschutzerklärung steht: Welche Cookies setzt meine Seite tatsächlich, mit welcher Laufzeit, von welchem Anbieter? Dazu die Sicherheitskopfzeilen, weil beides z…
Cookies: Technik, Einwilligung, Alternativen
Ein Cookie ist ein kleiner Datensatz, den ein Server im Browser ablegt und der bei jeder weiteren Anfrage an dieselbe Adresse mitgeschickt wird. In HTML gibt es dafür kein Element – Cookies entstehen über eine HTTP-Kopfzeile oder über JavaScript.
Notwendig oder nicht
Die entscheidende Unterscheidung ist rechtlich, nicht technisch. Für Cookies, die für einen ausdrücklich gewünschten Dienst unbedingt erforderlich sind – Anmeldung, Warenkorb, Spracheinstellung –, ist keine Einwilligung nötig. Für alle übrigen, insbesondere zu Werbe- und Auswertungszwecken, ist sie es.
Wichtig: Maßgeblich ist nicht das Wort „Cookie". Auch Local Storage oder ein Fingerabdruck aus Geräteeigenschaften ist ein Zugriff auf Informationen im Endgerät und unterliegt denselben Anforderungen. Wer Cookies durch Local Storage ersetzt, um den Dialog zu vermeiden, hat nichts gewonnen.
Was ein wirksamer Dialog leisten muss
Ablehnen muss so einfach sein wie Zustimmen – auf derselben Ebene, nicht zwei Klicks tiefer. Voreingestellte Häkchen sind unzulässig. Und der Code, für den eingewilligt werden soll, darf erst nach der Einwilligung laden. Ein Dialog, der Zustimmung einholt, während die Skripte längst laufen, erfüllt seinen Zweck nicht.
Der einfachere Weg
Ohne Werbenetzwerke, ohne eingebettete Videos, ohne Schriften von fremden Servern und mit einer Reichweitenmessung, die auf dem eigenen Server läuft und die IP-Adresse kürzt, entfällt die Einwilligungspflicht weitgehend. Genau so ist dieses Portal aufgebaut – erkennbar daran, dass kein Dialog erscheint.
Werkzeuge in Cookies
Ein Einwilligungsdialog, der auf dem eigenen Server läuft. Das ist der wesentliche Unterschied zu den verbreiteten Diensten: Es entsteht keine zusätzliche Verbindung zu einem Dritten, ausgerechnet an der Stelle, an der es um Datenschutz geht. Techn…
Steht hier im Bereich Cookies, weil es die Frage an der Wurzel löst: Ohne Cookies und mit gekürzter Adresse entfällt die Einwilligungspflicht – und damit der Dialog, den ein erheblicher Teil der Besucher ohnehin wegklickt. Der Unterschied zu cloudb…
Der bekannteste Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum. Für Websites mit Werbeeinbindung ist die Zertifizierung durch Google praktisch relevant: Ohne eine zertifizierte Lösung wird im Europäischen Wirtschaftsraum keine personalisierte Werbung ausge…
Die im deutschsprachigen WordPress-Umfeld verbreitetste Lösung. Alles läuft auf dem eigenen Server – es entsteht keine Verbindung zu einem fremden Anbieter, was gegenüber gehosteten Diensten der wesentliche Unterschied ist. Technisch wichtig ist di…
Zweite verbreitete Lösung für WordPress aus Deutschland, mit einer kostenlosen Grundfassung – das unterscheidet sie von den meisten Wettbewerbern. Der Aufbau ist ähnlich: Dialog auf dem eigenen Server, Vorabblockade der Einbindungen, Vorlagen für g…
Eine Abspaltung von Klaro mit einem Schwerpunkt, der bei Einwilligungsdialogen selten ernst genommen wird: Bedienbarkeit mit Hilfsmitteln. Das Problem ist verbreitet und unangenehm. Der Dialog legt sich über die Seite und fängt den Tastaturfokus – …
Steht wie Matomo in diesem Bereich, weil es das Thema teilweise erübrigt: Es arbeitet grundsätzlich ohne Cookies und ohne personenbezogene Kennungen. Ein Einwilligungsdialog ist dafür nach verbreiteter Auffassung nicht erforderlich. Der Unterschied…
Beantwortet die Frage, die nach jeder Prüfung kommt: Ich habe jetzt eine Liste mit sechzehn Cookies – was machen die eigentlich? Die Datenbank sammelt Beschreibungen bekannter Cookies: welcher Dienst sie setzt, wozu, mit welcher Laufzeit, in welche…