Kurz-Fakten

  • localStorage bleibt über Sitzungen hinweg erhalten, sessionStorage nur bis zum Schließen des Tabs
  • Gespeichert werden ausschließlich Zeichenketten – Objekte müssen umgewandelt werden
  • Der Zugriff ist synchron: große Datenmengen blockieren die Darstellung
  • Anders als Cookies werden die Werte nicht bei jeder Anfrage mitgeschickt
  • Zugangsdaten und personenbezogene Angaben gehören nicht hinein: jedes Skript auf der Seite kann sie lesen

Einordnung für die Praxis

Datenschutzrechtlich ist der Speicher nicht harmloser als ein Cookie. Maßgeblich ist nicht die Technik, sondern ob Informationen auf dem Gerät des Nutzers abgelegt werden – für nicht notwendige Zwecke braucht es dieselbe Einwilligung.

Sinnvoll ist er für Zustände, deren Verlust niemanden stört: eingeklappte Bereiche, gewählte Ansicht, Fortschritt in einem Formular. Alles, was verlässlich vorhanden sein muss, gehört auf den Server.

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