Kurz-Fakten
- Ohne JavaScript bleibt die Fläche leer – das Element selbst zeichnet nichts
- Die Größe gehört in die Attribute width und height; über CSS gesetzte Maße verzerren das Bild
- Der Inhalt zwischen den Tags dient als Rückfall und sollte das Dargestellte beschreiben
- Gezeichnete Formen sind keine Objekte: Ein Klick trifft die Fläche, nicht das Element darauf
- Für Diagramme mit wenigen Elementen ist SVG meist die bessere Wahl – dort bleibt jede Form ansprechbar
Einordnung für die Praxis
Die Entscheidung zwischen den beiden Techniken lässt sich an der Zahl der Objekte festmachen: Bei wenigen hundert Formen, die anklickbar oder gestaltbar sein sollen, gewinnt SVG. Bei Zehntausenden Bildpunkten, die sich schnell ändern, gewinnt canvas.
Der Zugänglichkeitspunkt wird oft übergangen. Ein Diagramm auf einer Zeichenfläche ist für Screenreader nicht vorhanden – die Zahlen gehören deshalb zusätzlich als Tabelle oder Text auf die Seite, nicht nur ins Bild.