Kurz-Fakten
- required verlangt eine Eingabe, pattern prüft gegen einen regulären Ausdruck
- Der Browser zeigt eigene Meldungen an, deren Wortlaut und Aussehen sich kaum beeinflussen lassen
- novalidate am form-Element schaltet die Prüfung ab – nützlich beim Zwischenspeichern eines Entwurfs
- Die CSS-Zustände :invalid und :valid greifen sofort, oft schon vor der ersten Eingabe – :user-invalid ist meist die bessere Wahl
- Nicht zu verwechseln mit der Validierung des Markups, die die Struktur eines Dokuments prüft
Einordnung für die Praxis
Der praktische Nutzen ist hoch, solange man die Erwartungen niedrig hält. required und der richtige Feldtyp fangen den größten Teil der Fehleingaben ab, ohne dass eine Zeile JavaScript nötig wäre.
An seine Grenze stößt das Verfahren bei den Meldungen: Sie erscheinen in der Browsersprache, an einer festen Stelle und verschwinden von selbst. Wer verlässliche, gestaltbare Hinweise braucht, kommt an eigener Prüfung nicht vorbei – die eingebaute bleibt dann als Rückfall bestehen.