Kurz-Fakten

  • Der Bindestrich im Namen ist Pflicht: mein-element ist gültig, meinelement nicht
  • Der Shadow DOM schirmt Gestaltung in beide Richtungen ab – Seiten-CSS greift nicht hinein, internes nicht hinaus
  • Was zwischen den Tags eines eigenen Elements steht, bleibt sichtbar, solange kein Shadow DOM es ersetzt
  • Ohne JavaScript bleibt ein eigenes Element ein leerer Container ohne Verhalten
  • Inhalte im Shadow DOM sind für Suchmaschinen erreichbar, wenn sie gerendert werden – verlassen sollte man sich für Kerninhalte nicht darauf

Einordnung für die Praxis

Die Abschottung ist zugleich der Vorteil und die Grenze. Ein Baustein, der überall gleich aussieht, lässt sich mit dem Shadow DOM zuverlässig ausliefern. Genau deshalb lässt er sich aber auch nicht ohne Weiteres an ein Projekt anpassen – dafür braucht es ausdrücklich vorgesehene Stellschrauben.

Für inhaltsgetriebene Seiten gilt die nüchterne Empfehlung: Text, der ranken soll, gehört in gewöhnliches Markup. Eigene Elemente eignen sich für Bedienelemente, nicht für Fließtext.

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