Kurz-Fakten
- Als Datei über img: einfach, zwischenspeicherbar, aber von außen nicht gestaltbar
- Inline geschrieben: über CSS einfärbbar und animierbar, dafür bei jedem Seitenaufruf erneut übertragen
- Für bedeutungstragende Grafiken gehört ein title-Element in das SVG und role="img" an das Wurzelelement
- Rein dekorative SVG bekommen aria-hidden="true", damit Screenreader sie überspringen
- SVG kann Skripte enthalten – Dateien aus fremder Quelle gehören vor dem Einbinden bereinigt
Einordnung für die Praxis
Die Faustregel für die Wahl: Symbole, die die Farbe wechseln sollen – bei Fokus, im Dunkelmodus –, gehören inline. Bilder mit Detailreichtum, die überall gleich aussehen, gehören als Datei eingebunden und werden dann zwischengespeichert.
Der Sicherheitshinweis ist kein Randthema: Eine SVG-Datei ist XML und darf script-Elemente enthalten. Wo Nutzer Bilder hochladen dürfen, ist das ein Einfallstor, wenn die Dateien ungeprüft ausgeliefert werden.