Firefox ist ein freier Browser unter der Mozilla Public License. Für die Arbeit an HTML zählen vor allem die eingebauten Entwicklerwerkzeuge, erreichbar mit F12. Drei Ansichten lohnen den Einstieg. Der Inspektor zeigt den tatsächlichen Dokumentbaum…
Browser: was sie aus HTML machen
Ein Browser liest HTML, baut daraus einen Dokumentbaum, wendet CSS an und zeichnet das Ergebnis. Jeder dieser Schritte ist in Standards beschrieben – auch der Umgang mit Fehlern.
Fehlertoleranz ist Absicht
Ein vergessenes schließendes Tag führt nicht zum Abbruch. Der Parser folgt einem festgelegten Verfahren und ergänzt, was fehlt. Das ist der Grund, warum fehlerhaftes Markup jahrelang unbemerkt bleibt: Es sieht richtig aus, obwohl die Struktur eine andere ist als gedacht. Sichtbar wird der Unterschied nur im Validator oder in der Elementansicht der Entwicklerwerkzeuge.
Zwei Engines, nicht zwanzig
Die meisten heutigen Browser bauen auf derselben Grundlage auf; eigenständige Engines gibt es nur noch wenige. Für die Prüfung heißt das: Zwei Browser aus verschiedenen Familien decken den größten Teil der Unterschiede ab – etwa Firefox und Chrome.
Was die Entwicklerwerkzeuge zeigen
Die Elementansicht zeigt den tatsächlichen Baum, nicht die Datei. Die Netzwerkansicht zeigt, was geladen wird und wie groß es ist. Die Prüfung auf Barrierefreiheit zeigt den Baum, mit dem Screenreader arbeiten. Alle drei sind mit F12 erreichbar und beantworten die meisten Fragen schneller als jede Suche.
Was ein Browser nicht ist
Er ist kein Prüfprogramm. Dass eine Seite richtig aussieht, sagt nichts darüber, ob das Markup gültig ist – die Fehlertoleranz verbirgt genau das.
Werkzeuge in Browser
Mit F12 öffnet sich das wichtigste Werkzeug überhaupt – und das am häufigsten unterschätzte. Der entscheidende Punkt für HTML-Arbeit: Der Elementebaum zeigt nicht den geschriebenen Quelltext, sondern das Ergebnis nach der Fehlerkorrektur des Browse…
Chrome ist der meistgenutzte Browser und deshalb der, in dem eine Seite in jedem Fall geprüft werden sollte. Er beruht auf dem quelloffenen Chromium, ist selbst aber proprietär; wer dieselbe Engine ohne die Google-Dienste möchte, findet in Chromium …
Ein Bildschirmleser arbeitet nicht mit dem HTML-Baum, sondern mit dem daraus abgeleiteten Barrierefreiheitsbaum. Dort steht zu jedem Element eine Rolle, ein Name und ein Zustand. Genau das zeigt dieser Inspektor – und macht damit sichtbar, was sonst…
Gedacht für automatisierte Tests, für HTML-Arbeit aber auch abseits davon nützlich. Drei Anwendungsfälle, die sich schnell lohnen: Aufnahmen derselben Seite in mehreren Bildschirmbreiten für die Sichtprüfung. Ein Durchlauf, der prüft, ob ein Formul…